Investition in die Zukunft unserer Region

Gewinnung und Verarbeitung heimischer Rohstoffe am Standort Gräfenberg

Unser Beitrag

Der Fokus unseres Unternehmens liegt auf einer modernen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Rohstoffgewinnung. Durch Investitionen in moderne Produktionstechnik sowie in Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Rohstoffen und Energie stärken wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens, seiner Mitarbeiter und der Region.

Außerdem sind Kalk und Schotter echte Alleskönner. Das beweisen unsere Produkte Tag für Tag.

Nachhaltig bauen mit Gräfix

Bauen mit Stroh und Kalkputz

Für das Bauen mit Stroh und Kalkputz: Strohballenhäuser liegen im Trend. Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff und wird als Baustoff unter anderem für Wandkonstruktionen eingesetzt. Unser Putz gräfix 73 Pajolith wird speziell für solche Häuser eingesetzt und stammt größtenteils aus Gräfenberg. So lassen sich traditionelle Baustoffe mit modernen Bauweisen verbinden.

Denkmalschutz braucht Kalk

Denkmalschutz braucht Kalk

Für den Erhalt unserer Denkmäler: Kalkprodukte sind im Denkmalschutz nicht wegzudenken. Der Kircheninnenraum von St. Anna in Thüringen wurde beispielsweise mit der gräfix Kalkfarbe aus Gräfenberg beschichtet, so dass eine Überarbeitung nach historischem Vorbild mit gleichem Material möglich war. So erstrahlt dieses Denkmal in „neuem Glanz der Vergangenheit“.

Kalk als Saubermacher!

Kalk als Saubermacher!

Für funktionierende Kläranlagen: Unsere Produkte liefern einen wichtigen Beitrag zur Reinigung der Kläranlagenabwässer. In einigen Kläranlagen in Thüringen sorgt das sogenannte Weißkalkhydrat von Endress durch Säure-Neutralisation für saubere Abwässer. Mit unserem Weißkalkhydrat unterstützen wir die Kläranlagenbetreiber dabei, das Wasser zu säubern.

Für die Abgasreinigung: In einem Müllheizkraftwerk in Nordbayern wird unser Weißkalkhydrat zur Abgasreinigung eingesetzt und trägt zur Reduzierung bestimmter Abgasbestandteile bei.

Kalk kann auch Teichwirtschaft

Kalk kann auch Teichwirtschaft

Für die fränkische Teichwirtschaft: Seit Langem ist bekannt, dass Kalk eine Reihe von positiven Wirkungen im Karpfenteich hat. Das machen sich die fränkischen Teichwirte zu Nutze. Teichkalkung trägt zur Erhöhung des pH-Wertes des Wassers bei. Mit dem richtigen Einsatz von Endress Branntkalk werden schädliche Substanzen im Wasser neutralisiert.

Über ENDRESS

Das Unternehmen Wolfgang Endress bietet mineralische Baustoffe für Wand und Boden. Heute ermöglichen 75 Mitarbeiter an drei Standorten Bauvorhaben in ganz Deutschland. Unsere heimischen Rohstoffe bilden die Grundlage für unterschiedlichste Einsatzbereiche rund ums Haus sowie in Kommunen, Industrie- und Gewerbebetrieben. Unser Sortiment umfasst Materialien für Putzfassaden, Farbkonzepte und Bodenverlegung. Wir legen seit jeher Wert auf einen bewussten Umgang mit unseren heimischen Rohstoffen und auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Gewinnungs- und Produktionsverfahren.

Unsere Verantwortung für die Region

gräfix Zukunftsrohstoffe aus der Region

Wir fördern Zukunftsrohstoffe
aus der Region für die Region

Langfristig wollen wir mit dem für uns so wertvollen Rohstoff Kalk umsichtig umgehen und ihn möglichst weit am eigenen Standort veredeln. Die gesamte Produktion erfolgt bei uns in Gräfenberg. Unsere Abläufe entwickeln wir fortlaufend weiter, beispielsweise durch Investitionen in moderne Baumaschinen und LKW.

Regionale Baustoffe bedeuten kürzere Transportwege

Wir schaffen
kürzere Transportwege

Wir gewinnen und verarbeiten Rohstoffe am Standort Gräfenberg. Bei Lieferungen in die Region können dadurch Transportwege kurz gehalten werden. Durch die geplante Erweiterung unseres Betriebes wollen wir die Rohstoffversorgung am Standort langfristig sichern.

Steinbruch Draufsicht

Wir arbeiten an der Energieeffizienz unserer Produktion

Um auch unsere eigene Energieeffizienz weiter zu verbessern, sind wir Teil des Netzwerks OBEN. In diesem Netzwerk arbeiten wir gemeinsam an Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Mit der Inbetriebnahme unserer Photovoltaikanlage in Gräfenberg gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt und erzeugen einen Teil unseres Energiebedarfs selbst.

Fachwerkhaus

Wir produzieren Rohstoffe und Produkte
für die Baubranche von Morgen

Wir sind überzeugt, dass die Vermeidung von Abfällen und die gezielte Nutzung und Verwertung des wertvollen Rohstoffs Kalkstein wichtige Bausteine sind, um die Baubranche von morgen mitzugestalten.

Steinbruch

Wir schaffen neue Lebensräume
für seltene Arten

Nicht mehr genutzte Flächen bauen wir zurück. Diese werden wieder Teil der Natur. In unserem Steinbruch siedeln sich seltene Arten an, die häufig keinen anderen Lebensraum mehr finden. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) e.V. können wir unsere Tätigkeiten auf die Bedürfnisse der Pflanzen- und Tierwelt abstimmen.

Gute Nachbarschaft

Wir setzen uns für gute Nachbarschaft ein
und unterstützen Gräfenberg

Wir sind seit über 90 Jahren ein zuverlässiger Arbeitgeber in der Region. Als Ausbildungsbetrieb sind wir fester Teil der Zukunftsperspektive junger Menschen in der Region. Wir unterstützen regionale Vereine und Organisationen. In den letzten Jahren haben wir hohe Summen investiert, um unsere Prozesse zu modernisieren. Dazu gehörten sieben Mio. Euro für unser Logistikzentrum mit Verwaltungsgebäude und Baustofflabor.

Fakten

  • Recycling-Öl

    Seit 2013 setzen wir Recycling-Öl für den Betrieb unseres Steinbruchs ein. Das Recycling-Öl ist ein Schneidöl aus regionalen metallverarbeitenden Industriebetrieben. Es fällt als Abfallprodukt ohnehin an. Vor der Verwertung wird das Öl nochmals gefiltert und vor Auslieferung analysiert. Bei der Nutzung von Recycling-Öl werden regelmäßig und von unabhängiger Stelle verschiedene Abgaswerte gemessen. So erfolgt eine genaue Emissionskontrolle. Wir übermitteln die Ergebnisse aus der Dauermessstelle wöchentlich an die überwachende Behörde.

    Der Stadtrat Gräfenberg hat die Nutzung des Recycling-Öls bereits 2012 einstimmig befürwortet.

  • Nachtbetrieb der Sandtrocknungsanlage

    Wir verzichten derzeit freiwillig auf den Nachtbetrieb, um die Lärmbelastung zu reduzieren.

    Wir haben die Genehmigung des Landratsamtes für einen 24/7-Betrieb unter Einhaltung der Lärmschutzwerte. Darunter fällt auch die Genehmigung für den Nachtbetrieb unserer Sandtrockentrommel. Wir haben mehrfach erfolgreiche Maßnahmen durchgeführt, um die Lärmbelastung des Gesamtbetriebs zu senken. Die letzte umfangreiche nächtliche Messung Mitte 2025 bestätigt erneut, dass wir bei Betrieb des Kalkofens und der Mühlen die Grenzwerte einhalten. Derzeit ist nicht geplant, die Sandtrocknung im Nachtbetrieb laufen zu lassen.

  • Ausbildungsbetrieb

    Als Ausbildungsbetrieb sind wir eine wichtige Anlaufstelle für viele junge Berufseinsteiger aus der Region. Ob als Verfahrensmechaniker/in der Steine- und Erdenindustrie im Steinbruch, als Baustoffprüfer/in im Labor, als Elektroniker/in für Betriebstechnik oder als Kaufmann/frau für Bürokommunikation, bei uns packen alle Auszubildenden direkt mit an.

  • Erweiterung des Steinbruchs

    Um eine gute Zukunftsperspektive für den Betrieb und insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, müssen frühzeitig sämtliche unternehmerischen Optionen abgewogen werden. Ziel ist, weiterhin ein zuverlässiger Arbeitgeber zu sein und dem Versorgungsauftrag als Roh- bzw. Baustofflieferant gerecht zu werden. Die Erweiterung des Abbaugebiets ermöglicht, dass die vielen bereits bestehenden Vorteile des Standortes, wie die kurzen Wege, bewahrt werden können.

    Derzeit werden planungsvorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Eine Genehmigung zur Erweiterung liegt nicht vor und muss erst noch offiziell beantragt werden.

Aktuelles

PV Anlage

Eröffnung Wanderausstellung am 08.10.2024
Endress Projekt Natur auf Zeit

Dialog

Wolfgang Endress
Kalk- und Schotterwerk
GmbH & Co. KG

Bayreuther Straße 46
91322 Gräfenberg

Der sachliche Dialog ist uns sehr wichtig. Wir freuen uns über einen konstruktiven Austausch und Anregungen.

Fragen und Anregungen können Sie schriftlich an dialog@graefix.de richten.

FAQ

Allgemeine Fragen zu Wolfgang Endress Kalk- und Schotterwerk

Seit 1930 stellt das Unternehmen Wolfgang Endress mineralische Baustoffe für Wand und Boden her. Heute ermöglichen 75 Mitarbeiter an drei Standorten Bauvorhaben in ganz Deutschland. Unser wertvoller Rohstoff bietet die Grundlage für unterschiedlichste Einsatzbereiche rund ums Haus, in Kommunen, Industrie- und Gewerbebetrieben. Unser Sortiment umfasst verschiedenste Baustoffe für Wand und Boden. Wir legen seit jeher Wert auf einen bewussten Umgang mit unseren heimischen Rohstoffen und auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Gewinnungs- und Produktionsverfahren.

Der Fokus unseres Unternehmens liegt auf einer modernen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Rohstoffgewinnung. Wir stärken die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und der Region durch Investitionen in moderne Produktionstechnik sowie in Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Rohstoffen und Energie. Unser Zukunftskonzept setzt dabei auf drei entscheidende Säulen: die Weiterentwicklung unserer Gewinnungs- und Produktionsverfahren, die Nutzung heimischer Rohstoffe und Investitionen in den Standort und die Region. Mit diesem Anspruch an unsere Arbeit gehen wir auch den nächsten großen Schritt für unser Unternehmen an: Die Erweiterung unseres Abbaugebietes.

Um lange Transportwege von Kalk und Gesteinskörnungen zu vermeiden und die regionale Rohstoffversorgung zu unterstützen, besteht das Ziel der Firma Wolfgang Endress darin, Kunden aus der Region und darüber hinaus zuverlässig mit unseren heimischen Baustoffen zu versorgen. Langfristig wollen wir mit dem für uns wertvollen Rohstoff Kalk umsichtig umgehen, ihn möglichst weit am eigenen Standort veredeln und unsere mineralischen Baustoffsysteme kontinuierlich weiterentwickeln. Die Zukunft unseres Unternehmens sehen wir dabei weiterhin in Gräfenberg. Hier ist das Kalk- und Schotterwerk als Traditionsbetrieb verwurzelt, hier haben wir in einen modernen Standort investiert und – was mitunter am wichtigsten ist – hier gibt es qualitativ hochwertige, für den Abbau zugängige Kalkvorkommen. Daher planen wir aktuell die Erweiterung neuer Abbaugebiete. Bei Erreichung der genehmigten Höhen des aktuellen Verfüllbereichs werden Renaturierungsmaßnahmen dieses Bereichs eingeleitet.

Aktuell arbeiten 75 Mitarbeiter bei uns. Als Ausbildungsbetrieb schaffen wir außerdem eine Zukunftsperspektive für junge Menschen in der Region. Wir bieten drei Ausbildungsrichtungen an: Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie, Baustoffprüfer/-in und Kauffrau/-mann für Büromanagement. Weitere Informationen zu Karriere-Optionen unter: https://www.graefix.de/karriere

Wir gewinnen und verarbeiten Rohstoffe am Standort Gräfenberg. Bei Lieferungen in die Region können dadurch Transportwege kurz gehalten werden. Die gesamte Produktion erfolgt bei uns in Gräfenberg. Unsere Abläufe entwickeln wir fortlaufend weiter, beispielsweise durch Investitionen in moderne Baumaschinen und LKW. Durch den selektiven Abbau werden die unterschiedlichen Gesteinsqualitäten entsprechend ihrer Eigenschaften verschiedenen Verwendungsbereichen zugeordnet.  Um unsere eigene Energieeffizienz noch weiter zu verbessern, sind wir seit mehreren Jahren Teil des Energieeffizienznetzwerks OBEN. Unsere PV-Anlage auf den Hallendächern ist bereits in Betrieb und deckt etwa ein Viertel unseres Strombedarfs, weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei der Wärmenutzung befinden sich in Umsetzung.

Fragen zur Umwelt

Das Recycling-Öl ist ein Schneidöl aus regionalen metallverarbeitenden Industriebetrieben. Es fällt als Abfallprodukt ohnehin an.

Das Recycling-Öl wird vor der Nutzung gefiltert und zeigt deutlich bessere Abgaswerte als das bereits durch das Landratsamt genehmigte und ehemals verwendete Schweröl mit einem maximalen Schwefelgehalt von 2%.

Bei der Nutzung von Recycling-Öl werden regelmäßig und von unabhängiger Stelle verschiedene Abluft- und Staubwerte gemessen. So erfolgt eine genaue Emissionskontrolle. Im Gegensatz dazu wird bei der Nutzung von herkömmlichen Brennstoffen, wie dem genannten Schweröl oder Braunkohle lediglich der Staubwert gemessen. Wir haben also eine genauere Überwachung der Abluft.

Wir übermitteln alle Messergebnisse aus der Dauermessstelle wöchentlich an die überwachende Behörde.

Der Stadtrat Gräfenberg hat die Nutzung des Recyclingöls bereits 2012 einstimmig befürwortet.

Die Staub- und einige andere Abgaswerte werden permanent in unserer Dauermessstelle gemessen. Diese wird mehrfach jährlich einer Wartung unterzogen. Andere Werte werden, wie von der überwachenden Behörde definiert, im Jahresrhythmus gemessen.

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) legt fest, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Genehmigung von Anlagen erforderlich sind. Zum damaligen Genehmigungsvorhaben war laut Genehmigungsbehörde keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Diese Feststellung wurde damals im Amtsblatt von Gräfenberg veröffentlicht. Ob zukünftige Anträge einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einer Öffentlichkeitsbeteiligung bedürfen, entscheidet das Landratsamt Forchheim gemeinsam mit den Fachstellen der Regierung von Oberfranken und Schwaben.

Die Genehmigungsbehörde schreibt einen 38 Meter hohen Kamin für den Kalkbrennofen vor. Diese vorgeschriebene Höhe überschreiten wir.

Die thermische Nachnutzung der Ofenabluft war mit dem bis 2012 verwendeten Schweröl genehmigt. Es war nicht bekannt, dass bei der Genehmigung des Recyclingöls die thermische Nachnutzung nochmals beantragt werden muss. Das Landratsamt Forchheim wies uns am 17.01.2018 auf die fehlende Genehmigung zur Abgasweiterleitung hin. Gleichzeitig untersagte uns das Landratsamt Forchheim, die Ofenabgase ab der Periode 2019 weiter zu nutzen.

In diesem Zuge teilte uns das Landratsamt Forchheim mit, dass eine künftige Genehmigung für die Teilnutzung des gereinigtes Ofenabgases für die Sandtrocknung möglich ist. Diese Perspektive beruht auf einer Einschätzung des Landesamtes für Umwelt in Augsburg. Auf dieser Basis wurden Untersuchungen durchgeführt, mit welcher Technologie die Abwärme am effizientesten genutzt werden kann.

Für die thermische Nachnutzung der Ofenabluft muss die rechtliche Grundlage gegeben sein. Das Versäumnis, dies erneut in den Antrag für das Recycling-Öl mit aufzunehmen, holen wir mit einem neuen Antrag nach und kooperieren dafür transparent und offen mit den zuständigen Behörden. Es ist uns weiterhin ein Anliegen, die vorhandene Ofenabwärme für die Sandtrocknung zu nutzen und dadurch den zusätzlichen Energiebedarf der Sandtrocknung zu verringern. Um eine aus energetischen und emissionstechnischen Gesichtspunkten geeignete Lösung zu finden, wurden im Vorfeld Untersuchungen durchgeführt. Mit dem Ergebnis dieser Untersuchungen wurde ein Antrag bei der Genehmigungsbehörde gestellt und eine  positive Rückmeldung erhalten.  Es wird angestrebt, die Ofenabwärme mittels eines Wärmetauschers an die Sandtrocknung zu übertragen.

Mit dem Ergebnis dieser Untersuchungen wurde ein Antrag bei der Genehmigungsbehörde gestellt und eine  positive Rückmeldung erhalten.  Es wird angestrebt, die Ofenabwärme mittels eines Wärmetauschers an die Sandtrocknung zu übertragen.

Experten haben eine Verbindung zwischen den erhöhten Emissionswerten aus dem Jahr 2018 und der Verwendung von Tausalz auf der Bundesstraße B2 im Winter identifiziert. Zu diesem Zeitpunkt haben wir Gestein direkt neben der B2 abgebaut, um unser neues Verwaltungsgebäude dort zu errichten. Die beiden Fachleute aus der Geologie und Hydrogeologie haben bestätigt, dass erhöhte Salz-Mengen ins Kalkgestein eingetragen werden konnten. Dies bestätigen auch die Analysen aus den Grundwassermessstellen. Inzwischen bauen wir das Gestein in weiterer Entfernung zur Bundesstraße ab. Seitdem wurden nie wieder erhöhte Werte dieser Emissionsparameter gemessen.

Bei Schallpegelmessung zu Nachtzeiten im Jahr 2020 gab es mit 32 dbA in der Heuleithe 15, 91322 Gräfenberg bei vollständigem Betrieb aller Anlagen – darunter die Sandaufbereitung, die Kalkmahlanlage und der Kalkofen – eine klare Unterschreitung des nächtlichen Grenzwertes von 43 dbA. Unabhängig davon laufen unsere Anlagen im Regelbetrieb nicht ständig in Volllast. Bei einer weiteren Messung 2020 am Immissionsort in der Bayreuther Str. 30, 91322 Gräfenberg gab es bei einer weiteren nächtlichen Messung der LGA eine Überschreitung der Grenzwerte.

In der Zwischenzeit wurden mehrere Lärmsanierungsmaßnahmen an den Anlagen durchgeführt. Diese hatten das Ziel, eine Unterschreitung der nächtlichen Grenzwerte zu bewirken. Eine weitere Untersuchung im Sommer 2024 bestätigte den Erfolg der Maßnahmen bei den Steinmehlmühlen. Die Schallimmissionen durch die Steinmehlmühlen und den Kalkofen liegen auch bei gleichzeitiger Nutzung zuverlässig unter dem nächtlichen Grenzwert. Dies bestätigte auch die letzte nächtliche Schallmessung Mitte 2025.

Möglich wäre eine gleichzeitige nächtliche Nutzung der beiden Steinmehlmühlen und des Kalkofens.

Aktuell wird nur der Kalkofen im Dauerbetrieb genutzt. Bei erhöhtem Steinmehlbedarf werden zwei Steinmehlmühlen nachts hinzugeschaltet. Nach erfolgreich durchgeführten Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmimmissionen wurde Mitte 2025 eine weitere Messung durchgeführt. Diese bestätigt, dass auch die Weißfeinkalkmühle nachts betrieben werden kann. Diese Mühle wird ebenfalls lediglich bei erhöhtem Bedarf nachts betrieben. Dieses Vorgehen ist genehmigt und mit dem Landratsamt abgestimmt. Aus schalltechnischer Sicht gibt es keine Bedenken gegen einen nächtlichen Betrieb der genannten Anlagen. Alle gesetzlichen Lärmgrenzwerte werden eingehalten.

Wir verzichten derzeit freiwillig auf den Nachtbetrieb, um die Lärmbelastung zu reduzieren.

Wir haben die Genehmigung des Landratsamtes für einen 24/7-Betrieb unter Einhaltung der Lärmschutzwerte. Darunter fällt auch die Genehmigung für den Nachtbetrieb unserer Sandtrockentrommel. Derzeit ist nicht geplant, die Sandtrocknung im Nachtbetrieb laufen zu lassen.

In der regenreichen Zeit versickert das Wasser in Teilen des Steinbruchs nicht ausreichend. Ein Teil des Schichtenwassers muss abgeführt werden, damit die Anlagen nicht zu Schaden kommen. Das Schichtenwasser wird über einen unterirdischen Kanal in den Ressgraben eingeleitet, weil der öffentliche Kanal mit den temporär hohen Wassermengen überfordert wäre. Dieses Vorgehen ist unbedenklich, da es sich bei Schichtenwasser um natürlich sauberes Wasser handelt.

Nein, im Steinbruch sind Grundwassermessstellen installiert, welche regelmäßig von einem externen Hydrogeologen kontrolliert werden. Der Bericht des Instituts für Umweltanalytik aus Dezember 2023 bezeugt nochmal eindeutig, dass das von uns eingeleitete Wasser unbedenklich ist.

Sprengungen sind notwendig, da für den Kalkofen Gestein aus anderen Schichten benötigt wird als für die Aufbereitung von Gesteinskörnungen wie Splitt, Schotter oder Steinmehl. Dafür muss nahezu täglich gesprengt werden, jedoch beschränkt auf maximal eine Sprengung pro Tag. Wir führen Lockerungssprengungen durch, welche das Gestein lediglich aus der Wand lösen und nur begrenzt zerkleinern soll.

Ja. Es befindet sich eine Dauermessstelle an der Grenze des Steinbruchgeländes hin zur Heuleithe. Zusätzlich stehen zwei Erschütterungsmessgeräte an wechselnden Standorten der näheren Nachbarschaft der Heuleithe.

Nein. In unserem Steinbruch siedeln sich seltene Arten an, die häufig keinen anderen Lebensraum mehr finden. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz e.V. (LBV) können wir unsere Betriebstätigkeiten auf die Bedürfnisse der Pflanzen- und Tierwelt abstimmen. Im Rahmen des Projekts „Natur auf Zeit“ werden regelmäßige Beratungen zum Thema Naturschutz mit dem LBV durchgeführt.

Erweiterung

Um eine gute Zukunftsperspektive für den Betrieb und insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, müssen frühzeitig sämtliche unternehmerischen Optionen abgewogen werden. Ziel ist, weiterhin ein zuverlässiger Arbeitgeber zu sein und dem Versorgungsauftrag als Roh- bzw. Baustofflieferant gerecht zu werden. Die Erweiterung des Abbaugebiets ermöglicht, dass die vielen bereits bestehenden Vorteile des Standortes, wie die kurzen Wege, bewahrt werden können.

Derzeit werden planungsvorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Eine Genehmigung zur Erweiterung liegt nicht vor und muss erst noch offiziell beantragt werden.

Bis zur Einreichung der Antragsunterlagen werden noch mehrere Monate Vorbereitungszeit benötigt.

Ja. Es werden verschiedene Optionen der Querung der FO 22 untersucht, um nach einer Genehmigung das Erweiterungsgebiet zu erschließen. Alle zu untersuchenden Optionen beinhalten langfristig den Weiterbestand der FO 22 von Gräfenberg nach Sollenberg.

Bürgerdialog

Der sachliche Dialog mit Anwohnern, politischen Entscheidungsträgern und der interessierten Öffentlichkeit ist uns sehr wichtig. Dafür haben wir eigens diese Projektwebsite eingerichtet und informieren zudem regelmäßig in verschiedenen Formaten über unsere Arbeit.

Wir unterstützen regionale Vereine und Organisationen. In den letzten Jahren haben wir unter anderem sieben Mio. Euro für unser Logistikzentrum mit Verwaltungsgebäude und Baustofflabor investiert. Damit modernisieren wir unsere Prozesse und sichern die Arbeitsplätze am Standort. Als Ausbildungsbetrieb sichern wir die Zukunft vieler junger Menschen. Mit diesen Maßnahmen leisten wir täglich unseren Beitrag für eine lebenswerte Region als verlässlicher Nachbar.

Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten des gesamten Betriebsgeländes ohne unsere Begleitung nicht gestattet. Auf Anfrage bieten wir jedoch gerne Gruppenführungen an. Interesse daran kann über unsere Dialog-Mail dialog@graefix.de mitgeteilt werden. Wir sammeln die Anfragen und melden uns mit Terminvorschlägen zurück. Außerdem weisen wir auf die Fossilien-Sammlertage hin, die zweimal im Jahr das kostenfreie Sammeln von Fossilien im Steinbruch ermöglichen.